Gesundheitsorientiertes Fitnesstraining

 

 

Gesundheitsorientiertes Fitness-Training

 

Die Abnahme der körperlichen Aktivität ist vor allem auf die zunehmende Automatisierung und Technisierung im Alltag und Beruf zurückzuführen. Dazu kommen häufig noch Fehlhaltungen aufgrund geschwächter (verkürzter) Muskulatur bzw. Verhaltensweisen (falsches/einseitiges Sitzen, Heben/Tragen, falsche Ernährung).

 

Im Folgenden werden die Auswirkungen des Bewegungsmangels aufgeführt:

Begünstigung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, Herzinfarkt/Schlaganfall) Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates z.B.Muskelverspannungen,  Rückenschmerzen, Gelenkerkrankungen, Osteoporose) Übergewicht, Schwächung des Bindegewebes (Cellulitis durch Fetteinlagerung bedingte Verdickung des Unterhautzellgewebes) .

 

Warum Krafttraining ?

 

Beim Krafttraining denken viele Leute gleich an Bodybuilding. Vor allem Frauen befürchten, sie würden im gleichen Maße Muskulatur aufbauen wie Männer und somit nicht mehr „weiblich aussehen“.

Dies gilt besonders für den Schultergürtel- und Armbereich.

Intensität des Trainings (Höhe der Gewichte, Satzzahl, Häufigkeit des Trainings und Variation der Übungen)

Hormonspiegel (V. a. männliches Sexualhormon Testosteron, Wachstumshormon HGH)

Veranlagung zum Muskelaufbau und Fettzunahme (zumeist vererbte, genetische Faktoren)

Ernährung

 

Vorteile eines regelmäßigen Krafttrainings

 

1. Präventive Ziele 

Erhalt und Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit des Haltungs- und Bewegungsapparates

Verringerung des Verletzungs- u. Verschleißrisikos im Alltag, bei der Arbeit und im Sport

Stabilisierung des passiven Bewegungsapparates – Erhöhung der Festigkeit und Belastbarkeit von Sehnen, Bändern, Knorpel und Knochen (Erhöhung der Knochendichte)

Vorbeugung gegen Rückenbeschwerden, Haltungsschwächen, Osteoporose, arthrotischen Veränderungen, muskulären Dysbalancen

Kompensation der Abnahme der Muskelkraft und Muskelmasse mit fortschreitendem Alter (ab 30 Jahre) und der erhöhten Belastung auf den passiven Bewegungsapparat (Wirbelsäule, Knochen, Sehnen, Bänder) infolge einer Körpergewichtszunahme

 

2. Rehabilitative Ziele

Beschleunigung der Rehabilitation nach Verletzungen oder operativen Eingriffen am Bewegungsapparat (z.B. Bandscheibenvorfall, Bänderrisse, Knochenbrüche)

Verringerung bzw. Vermeidung von Beschwerden und funktionellen Einbußen bei chronisch oder latent auftretenden Beschwerden am Bewegungsapparat (z.B. bei Rückenschmerzen u. Kniebeschwerden)

Rascher Wiederaufbau der Leistungsfähigkeit nach beschwerde- und verletzungsbedingten Ruhepausen

 

3. Leistungssteigerung

Kraftzuwachs

Kompensation nicht trainierter Muskelgruppen bei Sportarten mit einseitigen Kraftbeanspruchung

 

4. Körperformung

Aufbau von Muskelmasse

Definition der Muskelmasse (Profilierung) und Gewebestraffung/ Bodyshaping

Verringerung des Körperfettanteils (durch eine vergrößerte Muskelmasse können beim Ausdauertraining mehr Fette verbrannt werden; Voraussetzung: leichte bis mittlere Belastungsintensität)

 

5. Psychische Effekte

Steigerung des Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls

Entwicklung eines Körperbewusstseins und Verbesserung der Körperwahrnehmung (insbesondere Muskelwahrnehmung)

Verbesserung des Wohlbefindens und somit der Gesundheit


 
 
   
 
 

 



 

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